Rhabarberwähe (vegan)

Rhabarber hat wieder Saison. Mein absolutes Lieblingsgericht aus den sauren Stangen ist die Rhabarberwähe. Heute mit einem kleinen Twist, denn ich habe mich daran versucht, den Guss vegan zu gestallten. Anstelle von einem Ei verwende ich Seidentofu und die Milch ersetze ich durch Sojamilch. Das Resultat ist so lecker und schmeckt wie die herkömmliche Rhabarberwähe (hier das Rezept). Eine wunderbare und einfache Alternative für alle, die auf tierische Produkte verzichten wollen und für solche, die gerne neue Rezepte testen.


Zutaten:

Wähenteig

2-3 Rhabarberstangen

125g Seidentofu

2 dl Sojamilch

2 EL Zucker

etwas Vanilleextrakt













Zubereitung:

Den Wähenteig in die gewünschte Backform geben (rund oder rechteckig). Die Rhabarberstangen schälen. Dazu die Schale mit einem Rüstmesser von oben nach unten abziehen. Den Rhabarber klein schneiden und auf dem Wähenteig verteilen. Die Rhabarberstücke mit einem Esslöffel Zucker bestreuen. Seidentofu, Sojamilch, Vanilleextrakt und einen Esslöffel Zucker in einem Massbecher zu einer homogenen, giessfähigen Masse pürieren. Als Wähenguss über die Fruchtstücke geben. Bei 220 Grad 40-45 Minuten in der Ofenmitte backen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und geniessen.


En Guete!



Fun Fact: Rhabarber wird wie eine Frucht gegessen und zubereitet. Botanisch gehört Rhabarber jedoch zu der Familie der Knöterichgewächsen und ist damit ein Stielgemüse.



Saison: April-Juni

Die Rhabarbersaison ist kurz. Eine Bauernregel besagt, dass Rhabarber nur bis zum Johannistag, dem 24. Juni, geerntet werden sollte. Dann steigt die Menge an Oxalsäure in den Stängeln erheblich an und der Stock braucht eine Ruhepause, um im nächsten Jahr wieder üppig zu spriessen.