Selbstgemachte vegane Spätzli

Ich liebe Spätzli. Doch lange Zeit habe ich die Herstellung als aufwendig empfunden, weil mir stets eine Zutat gefehlt hatte. Nach etwas rumprobieren bin ich auf dieses Rezept gekommen, mit Zutaten die ich immer im Haus habe. Hartweizengriess ist nämlich nichts anderes als Griesbrei und den esse ich, wie Du bestimmt schon mitbekommen hast immer wieder gerne. Der Teig ist schnell zusammengerührt und die Zubereitung dauert auch nicht länger als Pasta zu kochen. Als Gemüse kannst Du nehmen, was bei dir noch im Kühlschrank liegt. Ich habe mich für Spinat entschieden, weil ich diesen sehr oft tiefgefroren zuhause habe. Aber jetzt los in die Küche.


Zutaten für 2 Personen:

200 g Mehl (Dinkel oder Weizen)

2 EL Hartweizengriess

2 TL Salz

1 EL Rapsöl

250 ml Mineralwasser


Für die Sauce:

4 Würfel TK-Spinat

1 Zwiebel

Hafersahne

Salz, Pfeffer

1 unbehandelte Zitrone







Zubereitung:

Mehl, Hartweizengriess, Salz und Öl in einer Schüssel vermischen. Das Mineralwasser nach und nach dazugeben und den Teig mit einem Holzlöffel klopfen, das heisst sehr kräftig verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist, der zähflüssig vom Löffel tropft.

Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und salzen. Den Teig portionsweise zu Spätzli verarbeiten. Ich verwende dazu einen Spätzlihobel, es ist jedoch dir überlassen wie du sie am liebsten formst. Im heissen Wasser garen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Fertig sind die veganen Spätzli.

Ich habe mich für eine Spinatsauce dazu entschieden. Die Zwiebel klein schneiden und in etwas Öl glasig dünsten. Den Spinat dazugeben und mit 4 dl angiessen. Auf mittlerer Hitze auftauen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Hafersahne ablöschen. Die Sahne kurz aufkochen lassen die Spätzli dazugeben und alles gut vermischen. Zum Servieren noch einwenig Zitronenzeste von einer unbehandelten Zitrone reiben.


En Guete!